Rückblick und Vorschau auf unsere LIPSIA-Bundesschau


Vor einem Jahr um diese Zeit wurden die Zuchttiere unserer Aussteller zur 123. LIPSIA-Bundesschau eingeliefert. Auch in diesem Jahr waren alle Vorbereitungen getroffen. Über 3700 Aussteller hatten über 37000 Ausstellungstiere gemeldet. Die Kontrolle der A-Bogen war abgeschlossen sowie die Vorbereitungen für die Fertigstellung der B-Bogen getroffen. Dann kam der Schock. Die Ausstellung darf durch die neuen Maßnahmen zur Eindämmung des Covid19 – Virus nicht durchgeführt werden. Bisher lebten wir in einer Zeit in der wir – zumindest in den entwickelten Industrieländern – kaum mit Begrenzungen in der Lebensführung konfrontiert waren. Die Corona-Krise hat uns hingegen vor Augen geführt, wie so vieles, was wir bisher für selbstverständlich gehalten haben, alles andere als selbstverständlich ist.


Einige Impressionen der vergangenen LIPSIA-Bundesschau

Leider besteht durch die Covid19-Pandemie nicht die Möglichkeit, dass wir unser Hobby öffentlich leben können.

Das Team um den Ausstellungsleiter Timo Berger und unseren Vereinsvorsitzenden Dirk Neumann waren in dieser Zeit nicht untätig und haben in Zusammenarbeit mit dem BDRG eine sicher für alle Aussteller akzeptable Rückzahlungsvereinbarung der Ausstellerkosten erzielt.

Jedoch kommt in diesen Tagen ein wenig Wehmut auf. Unsere Traditionsschau „LIPSIA“ ist für viele Vereinsmitglieder und auch Aussteller natürlich der züchterische Höhepunkt des Jahres. Viele Kontakte und Freundschaften wurden während der Ausstellung geknüpft. Aber schauen wir nach vorn, unsere 125. LIPSIA-Jubiläumsschau und 70. VDT-Schau wird vom 03. – 05.12.2021 auf der Neuen Messe Leipzig sicher wieder ein Höhepunkt aller Aussteller und Gönner unserer Schau. Alle Mitstreiter der LIPSIA-Bundesschau freuen sich schon auf die kommenden Anforderungen und Aufgaben.

Es heißt häufig, wir leben in einer Zeit der Ich-Bezogenheit, in der Jeder/Jede in erster Linie auf das eigene Wohlergehen und den eigenen Vorteil schaut. Umso erstaunlicher ist es, wenn Nachbarschaftshilfen entstehen, um gesundheitlich besonders gefährdeten Personengruppen Einkäufe und Besorgungen abzunehmen.

Diese Erfahrung könnte – und sollte uns für die Zukunft lehren, Dinge und Möglichkeiten unseres Alltags, vor allem aber auch manche Personengruppen besonders zu schätzen und sich zugleich der Verwundbarkeiten in unserer modernen Gesellschaft und ihrer Grenzen stärker bewusst zu werden.

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